Geschichte von Goßdorf

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03RaubschlossGeschichte

Goßdorf
wird das erste mal 1445 urkundlich als “Gossmanstorf” später als “Gomensdorf” (1446), “Gosseltorff” (1451) und im 16. Jahrhundert als Gosdorff erwähnt.

Die Entstehungsgeschichte des Ortes führt man auf die Siedlerbewegung im 12. Jahrhundert zurück, damals entstanden durch Waldrottungen Reihendörfer mit Waldhufenflur.

Goßdorf galt als Kurzreihendorf, eine verhältnismäßig kleine Flur, nur zur Hälfte in Waldhufen geteilt, ernährte es nur eine sehr gebrenzte Bevölkerungszahl.

Der Grundherr von Goßdorf, vertreten durch das Amt Hohnstein, war seit 1547 der Landsherr. Der kleine Ort befindet sich im Landschaftsschutzgebiet und grenzt im Südwesten an den Nationalpark “Sächsische Schweiz”.
Er bietet den Touristen viel Ruhe und Entspannung.

Geologie
Erdgeschichtlich wird die Landschaft vom “Lausitzer Granit” und dem “Sandstein” geprägt.

Der Sandstein entstand vor 100 Mio. Jahren in einer 400 - 600m starken horizontalen Ablagerung von Quarzsand und Mineralien, die mit Tonpartikeln durch Eigendruck verfestigt wurden.

Das vom Meer bedeckte Arial hebt sich und Verwitterungen formen die einmaligen Berge des Elbsandsteines. Vor ca. 60 Mio. Jahren kommt es zu einer Schiebung des “Lausitzer Granits”. Die Grenze zieht sich quer durch die Gemarkung Goßdorf (Kohlichtgraben - Goßdorfer Raubschloß).

Aussichtspunkte
Im Tertiär (60 - 70 Mio.Jahre) lassen vulkanische Durchbrüche an beanspruchten Zonen glutflüssige basaltige Schmelze aus dem Erdinneren quellen.

Der sog. “Gickelsberg” (414 m) zeigt mit seinem Hang zum Dorf. Die Kuppe ist auf Grund extrem gegensetzlicher Fauna unter Schutz gestellt (Waldbingelkraut, Christofskraut, Veilchen usw.).

Die gleiche Entstehung weist der südlich von Goßdorf liegende “Hankehübel” (330 m) auf. Beide Berge sind Aussichtspunkte in weite Gebiete der “Böhmischen- und Sächsischen Schweiz” sowie ins “Lausitzer Bergland”.

Die Ruine das“Goßdorfer Raubschloß”:
Das Goßdorfer Raubschloß war schon immer ein Anziehungspunkt.
Viele Sagen woben sich um diese verbliebenen Gemäuer. Auf einem Felsvorsprung etwa 50 m über den Tälern der Sebnitz und der Schwarzbach hat die Burg “Schwarzenberg” gestanden.

Bei einer Erhebung im 14. Jahrhundert durch Kaiser Karl den VI. wurde der Name erstmals erwähnt.

Sie diente wahrscheinlich als Jagdschloß in der wildreichen Gegend. Die heute noch vorhandenen Mauern sind im vorigen Jahrhundert auf vorhandenen Mauerreste aufgebaut wurden. Reste der alten Grundmauer sind aber noch zu sehen. Im Jahr 2003 wurde die Ruine restauriert.

01wie es zur besiedlung kam

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Quelle: Doreen Michael, Goßdorf

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